Warum findet nach der Heirat eine Hochzeitsfeier statt?

Die Entstehung der Hochzeitsfeier

Lange schon vor der eigentlichen Heirat wird sie geplant – die Hochzeitsfeier. Nicht, dass sie bedeutsamer wäre als die Heirat selbst, aber hier wird das gefeiert, wozu sich Braut und Bräutigam entschieden haben: Das Leben von nun an, offiziell und vor Zeugen gemeinsam zu gehen. Wie aber kam es zur Entstehung der Hochzeitsfeier?

Was wäre also eine Hochzeit ohne das anschließende Hochzeitsfest?

Die Hochzeit ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Paares. Lang vorher angekündigt wird sie durch eine schön gestaltete Einladung, die den großen Festtag des Paares anmeldet. Familien, Verwandte und Freunde kommen zusammen, um Braut und Bräutigam zu gratulieren und miteinander ein fröhliches, wenn nicht gar ausgelassenes Fest zu feiern. Man hat sich schick angezogen, sitzt zusammen, isst und trinkt, unterhält sich, tanzt und feiert die Liebe.

Hier empfangen Braut und Bräutigam Gratulationen und Geschenke und freuen sich über das Kommen der Gäste. Diese sollen am Glück des Brautpaares teilhaben und den Beginn der Ehe mit guten Wünschen begleiten.

Woher aber kommt der Brauch der Hochzeitsfeier?

Partnerschaftliche Bindungen gibt es schon immer in der Geschichte der Menschheit. Das Eingehen dieser wurde von Ritualen begleitet, die als Vorläufer der Hochzeit gelten wie sie im alten Ägypten oder auch Rom in festlichem Rahmen begangen wurden. Die Ehe ist ein rechtsgültiger Akt, der vor Zeugen geschlossen wird.

Bis zur Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft im 18. Jahrhundert war die Ehe oftmals keine Liebesangelegenheit, sondern eine pragmatische Angelegenheit. Sie war die Vereinigung zweier Sippen oder Familien. Ehen wurden arrangiert, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, Existenzen zu sichern und Nachkommen zu zeugen.

Die Eheschließung wurde schon im alten Ägypten mit einem großen Fest gefeiert, das wir auch im alten Rom und bei den Germanen und Kelten wiederfinden. Im Mittelalter wurden Hochzeiten auf dem Land meist groß gefeiert. Denn das ganze Dorf war eingeladen, um den Frischvermählten seine Glückwünsche zu überbringen.

Das Wort ´Hochzeit´ selbst stammt aus dem Mittelalter, wo man unter diesem Begriff alle hohen Feste und Festtage, die an das Kirchenjahr angelehnt sind, verstand: Ostern, Pfingsten, Allerheiligen und Weihnachten. Erst im 16. Jh. verwendete man das Wort Hochzeit für die Verbindung zweier Haushalte durch Eheschließung.

Einige der alten Hochzeitsbräuche haben es bis in unsere heutige Zeit geschafft: den Polterabend z.B. gab es bereits in vorchristlicher Zeit .. Hier wurde Steingut, später auch Porzellan, am Abend vor der Hochzeit zerschlagen, um böse Geister zu vertreiben für ein unbelasteten Beginn diesen Lebensabschnittes.

Das romantische Hochzeitsfest wie wir es kennen, hat sich erst im Lauf des 20. Jahrhunderts ausgebildet.
So, jetzt haben Sie alles über die Entstehung der Hochzeitsfeier erfahren ....

Was bedeutet eine Feier nach der Heirat heute?

Der Wunsch, mit einem Partner das Leben zu teilen, gehört heute zu den wichtigsten Zukunftswünschen junger Menschen. Und wenn es dann soweit ist, das Symbol der Eheschließung, die Ringe zu tragen und dies in einem rauschenden Hochzeitsfest mit Gästen zu feiern.

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