Warum es die Ehe heute noch gibt und was sich im Laufe der Zeit getan hat

Das Ja-Wort: Seit wann und warum gibt es die Ehe?

Jedes Jahr geben sich zahlreiche Paare das Ja-Wort. Da kommt die Frage auf, weshalb den Menschen die Ehe immer noch von so großer Bedeutung ist. Angefangen hat das ganze schon vor vielen Jahren.

 

Wir werfen einen Blick auf das 20. Jahrhundert in der Neuzeit. Zwar wurden schon Ehegemeinschaften während dem Mittelalter geschlossen, jedoch wurden diese aus reinen Schutzgründen eingegangen und hat mir der Ehe, wie wir sie heute kennen, nur noch wenig zu tun. Bis zum 18. Jahrhundert gab es die Liebesehe nicht. Sexualität und Liebe hatte mit einer Ehe nichts zu tun. Auch waren dies reine kirchliche Angelegenheiten.

Nach und nach wurden also Ehen geschlossen, die vermehrt auch darauf hinaus das Ideal erreichen sollten, Liebe und Erotik zum Ehepartner zu entwickeln. Nach dem Kulturkampf 1874 konnte sich die Liebesehe durchsetzen. Ab dem Jahr 1876 wurden in ganz Deutschland staatliche Standesämter eröffnet, die eine Ehe zweier Menschen aufnahm und vermerkte. So begannen Paare damit auch, ihrem Partner treu zu bleiben. Durch das Zeugen von Kindern übernahm die Frau die Rolle zuhause, während der Mann für das Wohl der Familie verantwortlich war.

Die Ehe im Wandel der Zeit

Heute verbinden Paare etwas ganz anderes mit dem Ja-Wort. Während früher rein aus dem Glauben an Gott geschlossen wurden, werden sie heute aus Liebe, Leidenschaft und der Wunsch nach Schutz und gemeinsamer Verbindung geschlossen. Eine Liebesehe bedeutet heute mehr als nur gemeinsam durch das Leben zu gehen.

Ehepaare, die sich in der Kirche und beim Standesamt das Ja-Wort geben, versprechen sich die ewige Liebe bis das der Tod sie scheidet. Diese altbekannte Trauformel entstand durch die damaligen Umstände und geht auf das Jahr 1193 zurück. Früher sollte dieser Satz Schutz bis zum Tod bedeuten. Heute wird die Trauformel in kirchlichen Trauungen immer noch ausgesprochen.

Ehen während dem zweiten Weltkrieg und der DDR

Der Nationalsozialismus herrschte im zweiten Weltkrieg. Zu dieser Zeit war es verboten, Ehen mit nicht "gleich rassigen Menschen" einzugehen. Durch das Erbgesundheitsgesetz, welches es heute nicht mehr gibt, wurde das Heiraten mit Ausländern verboten. Wer eine Ehe einging, und dies war selbstverständlich zu dieser Zeit, hatte sich an die klassischen Rollen zu halten. Die Frau muss fruchtbar sein, Kinder gebären und sie erziehen. Der Mann spielt in der Rolle als Vater und Ehemann den Versorger. Er hat für die finanziellen Aspekte zu sorgen.

Zu Zeiten der DDR hat sich die Gesamtsituation verändert. Ab 1958 war in der DDR die standesamtliche Trauung die einzige aus rechtlicher Sicht gültige Bindung zwischen zwei Menschen.

Warum die Ehe immer noch gelebt und geliebt wird

Befand sich die Ehe im stetigen Wandel, ist es heute für zweierlei Personen immer noch von großer Bedeutung, vor dem Gesetz eine Ehe einzugehen. Sie verbindet zwei Menschen und lässt sie gemeinsam einfacher durch das Leben gehen. Eine Art Gemeinschaft wie früher, die heute aus Liebe geschlossen wird. Eine Ehe kann heute zwischen Frau und Mann aber auch zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau geschlossen werden.

Heute dürfen Personen heiraten, die sich lieben. Ganz egal ob eine Person aus dem Ausland stammt oder das gleiche Geschlecht wie der Partner besitzt. Ein rein aus Liebe gegründetes Verhältnis vor dem deutschen Gesetz.

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